29.06.2018

Mit Hochdruck im Einsatz für die Schlüsselregion

Zum zweiten Wirtschaftsfrühstück des Jahres lud der Unternehmensverband Schlüsselregion e.V. zur R+M de Wit GmbH ein.

Rund 90 Teilnehmer informierten sich über die inhabergeführte Unternehmensgruppe, die Hochdrucktechnik und weiteres Zubehör für die professionelle Reinigung herstellt. Thema war auch der Ausbau der A 44, zu dem Vertreter der Projektmanagementgesellschaft DEGES referierten.

Anders als bei den meisten Mitgliedsbetrieben der Schlüsselregion e.V. wird bei der R+M de Wit GmbH kein Metall gefräst, gestanzt oder geschliffen. Trotzdem sind die Produkte, die an der Heidestraße in Velbert und an den weiteren Standorten in Ostwestfalen und in China entwickelt und produziert werden, in vielen Industrieunternehmen der Region im Einsatz: Allein 2,5 Mio. Meter Schläuche werden hier pro Jahr verarbeitet. Darüber hinaus werden Düsen, Spritzpistolen und sämtliches Zubehör für Hochdruckreiniger und Industriesauger produziert.
Beim Wirtschaftsfrühstück der Schlüsselregion trafen sich rund 90 Teilnehmer, um sich in einem Vortrag und einem Betriebsrundgang über den Anbieter für professionelle Reinigungstechnik zu informieren.

Reinigungstechnik für die ganze Welt made in Germany

Die Produkte von R+M de Wit finden sich etwa in Auto-Waschanlagen, bei Bodenreinigungsmaschinen für Produktionshallen oder werden auch beim Abspritzen von Tieren im Zoo benutzt – und das weltweit in über 75 Ländern. „Jeden Tag verlassen ca. 400 Pakete und bis zu 90 Paletten unser Lager. Das wird dann weltweit verschickt“, erzählt Alexander de Wit, Geschäftsführer der R+M de Wit GmbH.
Dabei werden über 95 Prozent aller 30.000 Produkte inhouse hergestellt. „Alles, was wir selbst produzieren können, produzieren wir in der Unternehmensgruppe. Dadurch sind wir nicht von Dritten abhängig“, so de Wit.
Bei R+M de Wit wird allerdings nicht nur produziert und verkauft, sondern auch entwickelt. So konzeptionierte das Unternehmen etwa eine Schaumanwendung, die das Reinigen von LKWs automatisiert. Bei der Führung durch den Betrieb konnten die Teilnehmer des Wirtschaftsfrühstücks die Produktion selbst erleben.

Bau der A 44 Thema beim Wirtschaftsfrühstück

Aus aktuellem Anlass war auch der Ausbau der A 44 Thema der Veranstaltung. Nachdem im Frühjahr das erste Teilstück der neuen Autobahn freigegeben wurde, berichteten Karl-Heinz Aukschun und Dr. Udo Pasderski von der Projektmanagementgesellschaft DEGES von den Planungen für den zweiten Bauabschnitt bis zur Anschlussstelle Ratingen-Ost.